Schwerpunkt · 17.09.2026

CMDB als zentrale Informationsbasis

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Eine CMDB ist für mich nicht nur ein Inventar von Servern, Clients und Anwendungen.
Richtig aufgebaut bildet sie die technischen Zusammenhänge einer IT-Infrastruktur ab und schafft damit eine gemeinsame Informationsbasis für Betrieb, Support, Sicherheit und Compliance.

Im Mittelpunkt steht dabei iTop als zentrale Configuration Management Database. Informationen aus unterschiedlichen Systemen werden zusammengeführt, miteinander verknüpft und für weitere Prozesse nutzbar gemacht.

Ziel: Weg von isolierten Inventarlisten – hin zu einem verknüpften und automatisiert gepflegten Abbild der IT-Landschaft.


Vom Inventar zum Datenmodell

Eine klassische Inventarliste beantwortet vor allem eine Frage:

Was haben wir?

Eine CMDB sollte deutlich weitergehen:

  • Wo befindet sich ein System?
  • Wer ist dafür verantwortlich?
  • Welche Anwendung läuft darauf?
  • Von welchem Dienst ist die Anwendung abhängig?
  • Welche Geschäftsprozesse nutzen sie?
  • Welche Benutzer oder Teams sind betroffen?
  • Welche Risiken bestehen?
  • Welche Wartungen oder Prüfungen sind erforderlich?
  • Welche Systeme wären von einem Ausfall betroffen?

Erst durch diese Beziehungen entsteht aus einzelnen Configuration Items ein verwertbares Gesamtbild.


Zentrale Struktur

Die CMDB bildet unterschiedliche technische und organisatorische Ebenen miteinander ab.

Geschäftsprozess
       │
       ▼
Anwendungslösung
       │
       ▼
Software / Dienst
       │
       ▼
Server / VM / Container
       │
       ▼
Virtualisierung / Host
       │
       ▼
Netzwerk / Infrastruktur