iTop & Monitoring: Vom Systemstatus zur automatischen Auswirkungsanalyse
Monitoring zeigt, was gestört ist – iTop zeigt, was davon betroffen ist. Durch CMDB-Beziehungen und automatische Tickets entsteht eine verständliche Übersicht über den Zustand wichtiger Anwendungen und Geschäftsprozesse.
Ein Monitoring kann sehr genau zeigen, welches System gerade ein Problem hat. Für Abteilungsleiter oder die Geschäftsführung ist jedoch meist wichtiger, welche Auswirkungen dieses Problem auf das Unternehmen hat.
Genau dafür möchte ich Monitoring und iTop stärker miteinander verbinden.
Aus einer Störung wird ein Zusammenhang
Erkennt das Monitoring eine relevante Störung, wird automatisch ein Ticket in iTop erstellt und dem betroffenen System zugeordnet.
Durch die in der CMDB gepflegten Beziehungen ist aber noch mehr bekannt: Welche Anwendung nutzt dieses System? Welcher Geschäftsprozess hängt von der Anwendung ab? Welche weiteren Systeme sind beteiligt?
Diese Abhängigkeiten und Auswirkungen lassen sich in iTop auch visuell darstellen.
Aus einer technischen Meldung wie:
„Server nicht erreichbar“
kann dadurch eine wesentlich verständlichere Information werden:
„Anwendung beeinträchtigt → Geschäftsprozess betroffen → Störung wird bereits bearbeitet.“
Unterschiedliche Sicht auf dieselbe IT
Administratoren benötigen weiterhin technische Details zur Fehlerbehebung.
Für Abteilungsleiter kann dagegen eine Übersicht der eigenen Anwendungen und Prozesse sinnvoll sein. Die Geschäftsführung erhält eine noch stärker zusammengefasste Sicht auf die Funktionsfähigkeit wichtiger Unternehmensbereiche.
Die zugrunde liegenden Informationen müssen dafür nicht mehrfach gepflegt werden. Monitoring liefert den aktuellen Zustand, iTop kennt die Zusammenhänge und das Ticket dokumentiert die Bearbeitung.
So entsteht aus technischen Einzelmeldungen Schritt für Schritt ein verständliches Gesamtbild über den Zustand der Systemlandschaft – und vor allem darüber, welche Auswirkungen eine Störung tatsächlich auf das Unternehmen hat.